Mit Bleaching zum Hollywood-Lächeln

Strahlend weiße Zähne gelten in unserer Gesellschaft geradezu als Statussymbol. Stark verfärbte Zähne werden so zu mehr als nur einem kleinen ästhetischen Problem, weshalb immer mehr Menschen Verfärbungen der Zähne mit Aufhellungsbehandlungen, dem so genannten Bleaching (dt. Bleichen) des Gebisses entgegenwirken.

Rankten lange Zeit die wildesten Gerüchte um die schädlichen Folgen einer Bleaching-Behandlung, so steht heute fest, dass eine fachkundig durchgeführte Aufhellung den Zähnen nicht schadet, sofern man die Wirkstoffe nicht zu hoch dosiert oder die Behandlungen zu häufig wiederholt. Wer allerdings unter empfindlichen Zähnen oder gereiztem Zahnfleisch leidet, der sollte sich vor dem Bleaching genau informieren und sorgfältig abwägen, da eine Aufhellung die Empfindlichkeit von Zähnen und Zahnfleisch merklich steigern kann.

Auch diejenigen Interessierten, die keine Probleme mit schmerzempfindlichen Zähnen haben, sollte vor einer Behandlung einen Zahnarzt aufsuchen. Zum einen kann nur ein Arzt sicher entscheiden, welche Methoden ohne Risiken durchgeführt werden und wie das angestrebte Ergebnis erreicht werden kann, zum anderen ist es wichtig, vor einer Aufhellung sicherzustellen, dass die Zähne nicht von Karies befallen sind. Ist das der Fall müssen die Zähne unbedingt erst behandelt werden, da sonst die Wirkstoffe des Bleaching in den kariösen Zahn eindringen und diesen weiter schädigen können. Auch eine professionelle Zahnreinigung kann sinnvoll sein, da so grobe Ablagerungen entfernt werden und das Bleaching bessere Ergebnisse erzielen kann.

Je nach Stärke der Ablagerungen auf den Zähnen und abhängig davon, welches Ergebnis angestrebt wird, kommen verschiedene Belaching-Methoden in Frage. Am einfachsten, sichersten und effektivsten ist sicher eine Behandlung beim Zahnarzt. Der Zahnarzt deckt das Zahnfleisch zum Schutz ab und verwendet hochkonzentrierte Wirkstoffe, die innerhalb von 15-30 Minuten sehr gute Ergebnisse erzielen können. Nach der Behandlung ist aufgrund der hohen Konzentration der Bleaching-Mittel eine Fluoridierung der Zahnoberfläche ratsam. Füllungen oder abgestorben und wurzelbehandelte Zähne können auf diese Weise nicht aufgehellt werden. Diese müssen vom Zahnarzt an den neuen Weisheitsgrad der Zähne angepasst werden. Dazu wird die Aufhellungssubstanz direkt in den verfärbten Zahn eingeführt und die Öffnung provisorisch geschlossen. Nach einem oder mehreren Tagen, je nachdem, wie lange es dauert, bis die gewünschte Aufhellung eingetreten ist, wird das Mittel entfernt und die Öffnung versiegelt.

Wer keine abgestorbenen Zähne oder (sichtbare) Füllungen hat, kann das Bleaching der Zähne auch selber zu Hause durchführen. Dazu kann man sich spezielle Schienen anfertigen lassen, in die das Bleaching-Mittel eingeführt und diese daraufhin auf die Zähne gesetzt wird. Wer nur eine geringe, dafür aber kostengünstigere Zahnaufhellung wünscht, kann auf diese Weise gute Ergebnisse erreichen. Noch günstiger sind Präparate aus der Apotheke oder dem Supermarkt, die mit einem Pinsel oder ähnlichem direkt auf die Zähne aufgetragen werden und dann – meist über Nacht – einige Stunden auf den Zähnen bleiben. Damit Zähne und Zahnfleisch keinen Schaden nehmen, sind diese Präparate deutlich geringer dosiert als die, die der Zahnarzt verwendet oder dem Patienten für das Bleaching mit Hilfe einer Schiene zur Verfügung stellt. Entsprechend können bei dieser Methode auch nur sehr leichte Aufhellungseffekte erzielt werden.

Für alle Methoden gilt: Für immer hält die Aufhellung nicht. Je nach Mundhygiene und Konsum zahnverfärbender Genussmittel wie Kaffee, Wein oder Nikotin dunkeln die aufgehellten Zähne wieder nach. Wie gesagt, sollte vor jedem Bleaching, egal ob es beim Zahnarzt oder zu Hause durchgeführt werden soll, ein Zahnarzt aufgesucht werden, der Sie genau darüber informieren kann, welche Ergebnisse realistisch erreichbar sind und welche Methode dafür die geeignetste ist.

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